Geschichte & Meilensteine

1999

  • IMBA wird auf der Basis einer gemeinsamen Initiative der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Pharma-Unternehmens Boehringer Ingelheim gegründet.

2000

  • Die österreichische Bundesregierung  legt eine jährliche Basisfinanzierung in Höhe von 7,2 Mio. Euro fest.
  • Die Stadt Wien sichert die Finanzierung des neuen IMBA Forschungsgebäudes am Campus Vienna Biocenter.

2002

  • Der aus Kananda zurückgekehrte Genetiker Josef Penninger übernimmt die Funktion des wissenschaftlichen Direktors am IMBA.

Picture of the IMBA Ground-breaking Ceremony 2003
Picture of the IMBA Ground-breaking Ceremony 2003

2003

  • IMBA beginnt mit seiner operativen Tätigkeit.
  • Der erste IMBA Forschungsgruppenleiter (Barry Dickson) wird eingestellt.
  • Die Bauarbeiten am neuen IMBA Forschungsgebäude beginnen.

2004

  • Michael Krebs, diplomierter Betriebswirt und langjähriger Unternehmensberater, wird zum administrativen Direktor bestellt.
  • Mit dem benachbarten Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) vereinbart IMBA die gemeinsame Nutzung von wissenschaftlichen und administrativen Serviceabteilungen ("IMP-IMBA Research Center").

Picture of the front side of the IMBA building
Picture of the front side of the IMBA building

2005

  • Der Biochemiker und Molekularbiologe Jürgen Knoblich übernimmt die Position des stv. wissenschaftlichen Direktors am IMBA.
  • August 2005: Barry Dickson erhält den Wittgenstein-Preis* der österreichischen Bundesregierung.

2006

  • Die ersten Forschungsgruppen übersiedeln in das neue Forschungsgebäude in 1030 Wien, Dr. Bohr-Gasse 3.
  • Das "Österreichische Akademie der Wissenschaften - Life Sciences Zentrum Wien" (IMBA/GMI Forschungsgebäude) wird feierlich eröffnet.
  • Eröffnung des Vienna Open Lab, Österreichs erstes molekularbiologisches "Mitmach-Labor", als eine gemeinsame Initiative von IMBA und dem Verein Dialog Gentechnik.

2007

  • Das Vienna Open Lab kann nur wenige Monate nach der Eröffnung bereits seinen 1000sten Gast begrüßen.
  • Josef Penninger erhält den Descartes Preis der Europäischen Union für ein Projekt zum Thema "Apoptose".
  • Gründung des Vienna Drosophila RNAi Center (VDRC), einer gemeinsamen Initiative von IMBA und dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP). Das VDRC betreibt eine weltweit einzigartige Fliegenbibliothek, die etwa 22.000 Knock-out Linien nationalen und internationalen akademischen Instituten zur Verfügung stellt.
  • Die Österreichische Akademie der Wissenschaften ernennt Josef Penninger zum wirklichen Mitglied.
  • Gründung des IMBA Förderkomitees. Im Rahmen dieses Gremiums setzen sich namhafte Persönlichkeiten wie Dr. Wolfgang Schüssel, S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, Prof. Dr. Carl Djerassi oder Dr. Hannes Androsch für die Weiterentwicklung der erfolgreichen biomedizinischen Forschung am IMBA ein.
  • Josef Penninger wird mit dem Ernst Jung Preis für Medizin, gestiftet von der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, ausgezeichnet.
  • Das IMBA etabliert einen Wissenschaftlichen Beirat (Scientific Advisory Board, SAB). Den Vorsitz dieses Gremiums übernimmt Nobelpreisträger Eric Kandel.
  • Inbetriebnahme des österreichweit einzigen Cryo-Transmissions-Elektronenmikroskops „FEI TF30 Polara“
  • Josef Penninger erhält die Carus-Medaille der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

2008

  • Der IMBA Gruppenleiter Kazufumi Mochizuki erhält als einer von zwei österreichischen Forschern ein in diesem Jahr erstmals vergebenes Start-Stipendium des European Research Council ("ERC Starting Grant").
  • Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und die Stadt Wien verabschieden ein Investitionspaket für den Ausbau des Campus Vienna Biocenter in der Höhe von rund 52 Mio. Euro. Im Rahmen dieser sog. "Vision 2020" soll vor allem hochmoderne Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden.
  • IMBA nimmt teil an der "Langen Nacht der Forschung".
  • Josef Penninger erhält den "Advanced Investigator Grant" der EU, vergeben durch das European Research Council.

2009

  • Jürgen Knoblich erhält den Wittgenstein-Preis* der österreichischen Bundesregierung.
  • Die Forscherin Lucia Aronica (Gruppe von Javier Martinez) gewinnt den nationalen Präsentationswettbewerb "Famelab", bei dem junge WissenschafterInnen ihre aktuelle Forschung vorstellen. Beim internationalen Finale belegt sie den 3. Platz.
  • Die Australian Society for Medical Research verleiht Josef Penninger die ASMR-Medaille.
  • IMBA nimmt teil an der "European Researchers’ Night".

2010

  • Der IMBA Gruppenleiter Julius Brennecke erhält den "ERC Starting Grant" des European Research Council und den FWF START Preis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.
  • Jürgen Knoblich wird von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zum "Korrespondierenden Mitglied" ernannt.
  • Die Vienna Biocenter Summer School findet zum ersten Mal statt. Diese gemeinsame Initiative von IMP, IMBA, GMI und MFPL bietet Studenten die Möglichkeit, an der Seite eines führenden Wissenschaftlers molekularbiologischen Projekten nachzugehen.
  • Im Rahmen der Initiative "Vision 2020" wird die CSF GmbH (Campus Science Support Facilities) gegründet, die hochmoderne Forschungsinfrastruktur zur Verfügung stellt.
  • Jürgen Knoblich erhält den "Advanced Investigator Grant" der EU, vergeben durch das European Research Council.

2012

  • Josef Penninger erhält eine Förderung des US-Verteidigungsministeriums in der Höhe von 7,4 Mio. Dollar für die Fortführung seiner erfolgreichen Brustkrebs-Forschung.
  • Das IMBA wird vom Fachmagazin "The Scientist" zum zweitbesten Arbeitsplatz für Postdoktoranden international (ohne US) gewählt.

2013

  • IMBA feiert sein 10-jähriges Bestehen. Dem Festakt anlässlich des Jubiläums wohnen u.A. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Tenor José Carreras bei. Ein zweitägiges wissenschaftliches Symposium mit internationalen Referenten - unter ihnen Nobelpreisträger John B. Gurdon - macht die Feierlichkeiten zu einem unvergesslichen Erlebnis für Mitarbeiter und Gäste.
  • Jürgen Knoblichs Publikation zu den in Zellkultur gezüchteten 3D Modellen der frühen menschlichen Gehirnentwicklung erregt international großes mediales Aufsehen.
  • Vier IMBA Wissenschafter erhalten eine begehrte Förderung des European Research Council (ERC).

2014

  • Josef Penninger erhält den Wittgenstein Preis*

* Der Wittgenstein-Preis ist das am höchsten subventionierte Forschungsprogramm in Österreich, vergeben durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

The Vienna Biocenter in the third district of Vienna has established itself as the premier location for life sciences in Central Europe and is a world-leading international bio-medical research center.

 

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