Presseaussendungen

10.11.2017

Frauen und Lungenkrebs – Lang vermuteter Zusammenhang zwischen weiblichen Sexhormonen und Krebsentstehung erstmals aufgedeckt

ForscherInnen am IMBA- Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften- konnten einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen Sexualhormonen und primärem Lungenkrebs aufdecken. Ein Medikament, das für Knochenschwund und Knochenmetastasen bereits zugelassen ist, könnte nun auch zum Einsatz kommen, um einer besonders aggressiven Form des Adenokarzinoms vorzubeugen.

25.09.2017

Wiener Erfolgsbeispiel: Ergebnis aus Grundlagenforschung wird nun weltweit verkauft

ForscherInnen am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – entwickelten eine innovative Sequenzier-Methode mit einem gewaltigen Potenzial für Forschung und Medizin. Dies berichtet das Fachmagazin Nature Methods in seiner aktuellen Ausgabe. Der einzigartige Sequenzier-Kit wird nun durch das Biotech-Unternehmen Lexogen weltweit vermarktet. Sowohl IMBA als auch Lexogen befinden sich am lebendigen Life Science Cluster „Vienna BioCenter“. Durch die räumliche Nähe und die fruchtbaren Synergien zwischen Forschung und Biotechnologie an diesem Standort konnte das Grundlagenwissen sehr rasch und effizient in die Produktentwicklung übergeführt werden.

20.09.2017

Wissenschaftliches Neuland: Die aufregende Liaison von Zucker und Proteinen

Am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – erschlossen ForscherInnen wichtiges Neuland der Lebenswissenschaften. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature berichten sie über die einzigartige Interaktion zwischen Proteinen und Zuckermolekülen, die neue Erkenntnisse über fundamentale biologische Prozesse und die Ausbildung von Krankheiten bringen kann.

19.09.2017

Rizin braucht Zucker, um zu töten

Am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – fanden ForscherInnen eine Möglichkeit, Zellen immun gegen die Biowaffe Rizin zu machen, wie das Fachmagazin Cell Research aktuell berichtet.

24.08.2017

Ein Netz aus Protein und DNA verpackt alle Chromosomen in einen einzigen Zellkern

Forscher am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – konnten erstmals nachweisen, welcher molekulare Mechanismus der Zelle hilft, alle Chromosomen in nur eine Kernhülle zu packen, wie das Fachmagazin Cell aktuell berichtet.

23.08.2017

Wie Zellen ihre eigenen Gene „hacken“ - Forscher entschlüsseln neuen Mechanismus der Genexpression

Forscher am Wiener IMBA –Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – sind den molekularen Abwehrstrategien der Zelle gegen Genomparasiten auf der Spur. Nun konnten sie einen neuen Mechanismus nachweisen, bei dem Zellen ihre eigenen Gene „hacken“ um die konventionellen Regeln der Genexpression zu umgehen, wie das Fachmagazin Nature aktuell berichtet.

12.06.2017

Wenn sich zwei Zellen trennen: Ein dynamischer Proteinkomplex sorgt für den letzten Schnitt

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Wiener IMBA konnte erstmals die erstaunlich dynamische Organisation der Proteinmaschinerie ESCRT-III visualisieren, die an eine molekulare Sprungfeder erinnert und Membranen effizient abschnürt, wie das Fachmagazin Nature Cell Biology aktuell berichtet.

31.05.2017

Organoide mit ‚Rückgrat‘ – Die nächste Generation der Gehirnmodelle aus dem Labor

Forscher schafften es zum ersten Mal, Gehirn-Organoide im Labor biotechnologisch weiterzuentwickeln. Mit Hilfe spezieller Polymer-Mikrofasern, die eine Art Gerüst für die heranwachsenden Nervenzellen bilden, werden die Gehirnmodelle dem menschlichen Original in Form und Struktur noch ähnlicher. Die neue Methode birgt enormes Potential, um die komplexe Entwicklung des Großhirns, und Fehler, die dabei passieren können, noch besser zu verstehen.

15.05.2017

Von den Bakterien abgeschaut: ForscherInnen bauen im Labor eine „Molekulare Nadel“ nach

Inspiriert vom komplexen wie wirkungsvollen Infektionsapparat von Bakterien entwickelten Wiener ForscherInnen ein neues biotechnologisches Werkzeug. Die „molekulare Nadel“ könnte in Medizin und Nanotechnologie Anwendungen finden – und tödliche Krankheiten wie diverse Formen von Krebs besiegen helfen.

10.05.2017

Neues aus der Organoid-Forschung: Dank einheitlichem “Gehirn-Bausatz” den Ursachen von Epilepsie auf der Spur

Forscher am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) konnten in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Methods eine neuartige Methode beschreiben, um dreidimensionale Gehirnmodelle aus Stammzellen- sogenannte cerebrale Organoide- noch gezielter für die Erforschung von neurologischen Krankheiten einsetzen zu können. Anhand eines systematischen „Gehirn-Bausatzes“ könnten nun Fehler in der Entwicklung menschlicher Hirnareale und defekte Schnittstellen, die neurologische Erkrankungen wie Epilepsien, Schizophrenie und das Autismus-Spektrum auslösen, leichter gefunden werden.

25.04.2017

Josef Penninger erhält den CEE Innovation Award

Der 2. CEE Innovation Award wurde gestern im feierlichen Rahmen in der Österreichischen Nationalbibliothek an Genetik-Experten Prof. Dr. Josef Penninger überreicht.

11.04.2017

Wie Tuberkulose-Bakterien menschliche Zellen infizieren

Wiener Forscher konnten den molekularen Aufbau eines Transportsystems beschreiben, das bei Tuberkulose-Infektionen eine wichtige Rolle spielt. Ihre Erkenntnisse könnten zu einem neuen Therapieansatz bei Antibiotika-resistenter Tuberkulose beitragen, wie die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Microbiology berichtet.

06.04.2017

Forscher initiieren interdisziplinäres Bioethik Symposium am IMBA

Entdeckergeist, Neugier und akademische Freiheit – für viele Wissenschaftler sind dies die Triebfedern, um ungeklärte Fragen zu beantworten, neue Erkenntnisse zu sammeln und mitunter sogar völlig neue Forschungsgebiete zu erschließen. Man denke nur an die in Wien erstmals gezüchteten menschlichen Gehirn -Organoide oder die auch hier entwickelte „Genschere“ CRISPR/Cas9, die beide gewaltiges Potenzial für die moderne Medizin bergen. Biotechnologische Neuerungen werfen jedoch auch eine Reihe von Fragen auf und stellen unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

29.03.2017

Wie väterliche und mütterliche DNA sich gegenseitig anpassen

ForscherInnen des IMBA (Instituts für Molekulare Biotechnologie der Akademie der Wissenschaften) konnten dank einer neuen Methode erstmals visualisieren, wie sich mütterliche und väterliche DNA unmittelbar nach der Befruchtung verhalten, wie eine aktuelle Publikation des Fachjournals Nature berichtet. Es herrscht eine Art Wettrennen, welches Erbgut sich als erstes in der verschmolzenen Ei-Samen-Zelle strukturiert und wie die richtige Organisation der beiden Kernmassen bestimmt, ob das Wunder Leben einwandfrei funktionieren kann.

10.03.2017

Organoide: Die Entwicklung der Großhirnrinde nachspielen

Dreidimensionale Gehirnmodelle aus dem Labor, sogenannte Organoide, simulieren die Entwicklung des Gehirnes unglaublich präzise und spiegeln sogar die Ausprägung prominenter Gehirnregionen wie der Großhirnrinde wider, wie das Fachmagazin EMBO Journal in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

02.03.2017

Kikuë Tachibana- Konwalski erhält für ihre Forschung an der Eizelle die renommierte Walther Flemming-Medaille

Im Rahmen der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie in Leipzig wurde am 2. März 2017 die Walther Flemming Medaille an die IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – Gruppenleiterin und EMBO Young Investigator Kikuë Tachibana-Konwalski vergeben.

19.01.2017

Wissenschaftler initiieren ersten ethischen Leitfaden für Organe aus dem Reagenzglas

Jürgen Knoblich, führender Stammzell-Experte und stellvertretender Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften), stellt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Science“ zusammen mit Hans Clevers, dem früheren Präsidenten der niederländischen Akademie der Wissenschaften einen ersten ethischen Wegweiser für die Forschung an menschlichen Organmodellen vor. Darin spricht er sich auch für einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit der neuartigen Technologie aus.

The Vienna Biocenter in the third district of Vienna has established itself as the premier location for life sciences in Central Europe and is a world-leading international bio-medical research center.

 

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