Presseaussendungen

28.12.2016

IMBA - Jahresrückblick: 2016 brachte Top-Forschungsförderungen und wissenschaftliche Meilensteine

Das IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, erhielt 2016 neben dem hochdotierten „Proof of Concept“ Grant des Europäischen Forschungsrats ERC gleich zwei Fellowships für das renommierte EMBO Young Investigator Programm. Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Erfolge könnten in Zukunft den Weg für neue Therapieoptionen ebnen, darunter eine mögliche Prävention von Brustkrebs, neue Therapieoptionen gegen tödliche Pilzinfektionen, sowie die Verbesserung der künstlichen Befruchtung.

20.12.2016

Gehirnmodelle „Made in Austria“ sind dem Original erstaunlich ähnlich

Ein internationales Team von Forscherinnen und Forschern verglich künstlich gezüchtete Gehirn-Organoide mit der Originalvorlage im menschlichen Körper und fand auffällige Ähnlichkeiten in Form, Struktur und Entwicklung. Dies berichtet das Fachmagazin Cell Reports in seiner aktuellen Ausgabe.

01.12.2016

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

Wiener Forscherinnen am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) zeigen in einer aktuellen Publikation des Fachmagazins Cell, wie die Eizelle das Gedächtnis der Samenzelle löscht und Schäden in der männlichen DNA repariert, um aus nur einer Zelle ein ganzes Lebewesen bilden zu können.

16.11.2016

Zelluläres Wettrüsten gegen DNA-Parasiten: Wie winzige RNAs springende Gene zähmen

Ein Forscherteam am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) konnte erstmals aufklären, wie kleine RNA Fragmente in der Zelle zu einem effektiven Sicherheitsystem gegen Genomparasiten generiert werden, wie das Fachjournal Nature in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

15.11.2016

Ein “molekularer Kompass” für die richtige Gehirnentwicklung

Forscher_innen am Institut für Molekulare Biotechnologie(IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entdeckten einen wichtigen molekularen Mechanismus, der durch richtige Ausrichtung des Spindelapparates bei der Zellteilung die Funktion und Spezialisierung von Gehirnzellen mitbestimmt und Fehlbildungen wie Mikrozephalie verhindert.

14.07.2016

Neue Behandlungsmöglichkeit gegen tödliche Pilzinfektionen

Wiener Forscher_innen des IMBA (Institute of Molecular Biotechnology) und der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der MedUni Wien und Universität Wien haben einen völlig neuen Mechanismus entdeckt, der es ermöglichen könnte, lebensbedrohliche Pilzinfektionen zu therapieren: Blockiert man das Enzym CBL-B, verstärkt dies die Immunabwehr gegen den Pilzerreger Candida albicans. Wenn im Tiermodell CBL-B „ausgeschaltet“ war, konnten die körpereigenen Abwehrkräfte aktiviert und eine invasive, oft tödlich verlaufende Infektion abgewehrt werden.

29.06.2016

Chromosomen: Proteinmantel sorgt für nötigen Abstand

Wissenschaftler_innen am IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften - sind den molekularen Mechanismen der Zellteilung auf der Spur. Wie das Fachmagazin „Nature“ aktuell berichtet, konnten die Forscher_innen eine völlig neue Funktion des Proteins Ki-67 nachweisen: Wie ein Mantel legt es sich um die Chromosomen, verhindert, dass sie während der Zellteilung aneinanderkleben und hilft ihnen so dabei, Abstand zueinander zu halten.

31.05.2016

Prävention von erblichem Brustkrebs wird möglich

Eine junge Wissenschaftlerin am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie in Wien hat herausgefunden, dass genetisch bedingter Brustkrebs durch die Blockade eines Knochengens weitgehend verhindert werden kann. Ein bereits erhältliches Medikament könnte rasch verfügbar sein – als erstes Brustkrebs-­Präventionsmedikament.

05.05.2016

Regulator von Todesrezeptor gefunden

Forscher am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben entdeckt, dass ein Enzym namens HACE1 der entscheidende Regulator des Todesrezeptors TNFR1 ist. Der TNF-Rezeptor1 sitzt an der Zellwand und entscheidet, ob eine Zelle leben darf oder sterben muss.

24.03.2016

Drei ERC-Grants für Forschungsgruppen am Vienna Biocenter

Jürgen Knoblich vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) sowie Jan-Michael Peters und Tim Clausen vom Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) erhalten je einen Advanced Grant vom Europäischen Forschungsrat ERC. Damit waren die Anträge der beiden Institute zu 100 Prozent erfolgreich. An Forscher des Vienna Biocenter wurden bisher insgesamt 36 ERC-Grants vergeben.
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Presseaussendung "Drei ERC-Grants für Forschungsgruppen am Vienna Biocenter"

15.03.2016

Am Vienna Biocenter trifft junge Wissenschaft auf junge Kunst

Wissenschaft und Kunst haben vieles gemeinsam - ein hohes Maß an Kreativität, Sinn für Außergewöhnliches und Idealismus. So haben sich das Angewandte Innovation Lab (AIL) der Universität für Angewandte Kunst und das Doktorandenprogramm des Vienna Biocenter (VBC) ein Projekt überlegt, in dem Wissenschaft und Kunst einander nähergebracht werden sollen.

29.02.2016

Vienna – City of Science Symposium

New York am 19.02.2016

18.02.2016

Neuigkeiten aus der geheimen Welt der Eizelle

Wissenschaftler am IMBA (Institut für molekulare Biotechnologie) der österreichischen Akademie der Wissenschaften entdeckten, dass die Teilung von Eizellen bei Säugetieren vom Proteinkomplex Cohesin abhängt, welcher die Chromosomen schon vor der Geburt umschließt und danach nicht erneuert wird. Der Cohesin Komplex ist bemerkenswert langlebig, aber möglicherweise geht dieser mit den Jahren irreversibel von den Chromosomen verloren. Das Unvermögen der Eizellen, das ringförmige Band zu erneuern, das die Chromosomen zusammenhält, könnte zum altersbedingten Auftreten von fehlerhafter Chromosomenaufteilung und numerischen Chromosomenaberrationen (Aneuploidien) beitragen – wo wie im Falle einer Trisomie ein einzelnes Chromosom zusätzlich zum üblichen Chromosomensatz vorhanden ist. Diese Erkenntnisse liefern eine mögliche Erklärung für die molekularen Ursachen von vermehrten Auftreten von Trisomien und verminderter Fruchtbarkeit im Alter der Frau („maternal age effect“).

The Vienna Biocenter in the third district of Vienna has established itself as the premier location for life sciences in Central Europe and is a world-leading international bio-medical research center.

 

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