News

10.05.2017

Neues aus der Organoid-Forschung: Dank einheitlichem “Gehirn-Bausatz” den Ursachen von Epilepsie auf der Spur

Forscher am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) konnten in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Methods eine neuartige Methode beschreiben, um dreidimensionale Gehirnmodelle aus Stammzellen- sogenannte cerebrale Organoide- noch gezielter für die Erforschung von neurologischen Krankheiten einsetzen zu können. Anhand eines systematischen „Gehirn-Bausatzes“ könnten nun Fehler in der Entwicklung menschlicher Hirnareale und defekte Schnittstellen, die neurologische Erkrankungen wie Epilepsien, Schizophrenie und das Autismus-Spektrum auslösen, leichter gefunden werden.

25.04.2017

Josef Penninger erhält den CEE Innovation Award

Der 2. CEE Innovation Award wurde gestern im feierlichen Rahmen in der Österreichischen Nationalbibliothek an Genetik-Experten Prof. Dr. Josef Penninger überreicht.

11.04.2017

Wie Tuberkulose-Bakterien menschliche Zellen infizieren

Wiener Forscher konnten den molekularen Aufbau eines Transportsystems beschreiben, das bei Tuberkulose-Infektionen eine wichtige Rolle spielt. Ihre Erkenntnisse könnten zu einem neuen Therapieansatz bei Antibiotika-resistenter Tuberkulose beitragen, wie die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Microbiology berichtet.

06.04.2017

Forscher initiieren interdisziplinäres Bioethik Symposium am IMBA

Entdeckergeist, Neugier und akademische Freiheit – für viele Wissenschaftler sind dies die Triebfedern, um ungeklärte Fragen zu beantworten, neue Erkenntnisse zu sammeln und mitunter sogar völlig neue Forschungsgebiete zu erschließen. Man denke nur an die in Wien erstmals gezüchteten menschlichen Gehirn -Organoide oder die auch hier entwickelte „Genschere“ CRISPR/Cas9, die beide gewaltiges Potenzial für die moderne Medizin bergen. Biotechnologische Neuerungen werfen jedoch auch eine Reihe von Fragen auf und stellen unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

29.03.2017

Wie väterliche und mütterliche DNA sich gegenseitig anpassen

ForscherInnen des IMBA (Instituts für Molekulare Biotechnologie der Akademie der Wissenschaften) konnten dank einer neuen Methode erstmals visualisieren, wie sich mütterliche und väterliche DNA unmittelbar nach der Befruchtung verhalten, wie eine aktuelle Publikation des Fachjournals Nature berichtet. Es herrscht eine Art Wettrennen, welches Erbgut sich als erstes in der verschmolzenen Ei-Samen-Zelle strukturiert und wie die richtige Organisation der beiden Kernmassen bestimmt, ob das Wunder Leben einwandfrei funktionieren kann.

The Vienna Biocenter in the third district of Vienna has established itself as the premier location for life sciences in Central Europe and is a world-leading international bio-medical research center.

 

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