"Herz & Sport" Spendenkampagne

Businesstreff - "90 MINUTEN FÜR DIE FORSCHUNG"

Im November 2015 stand eine Veranstaltung am Institut für Molekulare Biotechnologie ganz im Zeichen des neuen sozialen Projekts „Herz & Sport“. 

 

Der Österreichische Herzfonds und das IMBA luden zu einem BusinessTreff unter dem Motto „90 Minuten für die Forschung“.

 

Am Programm standen neben interessanten Vorträgen von Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger (Präsident Österreichischer Herzfonds und Pionier auf dem Gebiet der Kardiologie) und Dr. Bernhard Haubner (weltweit anerkannter Forscher zum Thema „Therapie-Optimierung nach einem Herzinfarkt“) auch kostenlose und freiwillige Herzrisikotests für alle Teilnehmer.

 

Als Dank für das jahrelange Engagement des FK Austria Wien durfte AG-Vorstand Markus Kraetschmer zum Abschluss der Veranstaltung eine Urkunde des IMBA entgegennehmen.

 

 

(Im Bild v.l.n.r.: Dipl. Kfm. Michael Krebs, Prof. Otmar Pachinger, Mag. Markus Kraetschmer und Thomas Zlabinger, MBA)

„Herz & Sport“: Kooperation FK Austria Wien mit IMBA und dem Österreichischen Herzfonds

Der FK Austria Wien startet anlässlich des Weltherztages eine neue Spendenkampagne unter dem Motto „Herz & Sport“ zugunsten des Institutes für Molekulare Biotechnologie (IMBA) und des Österreichischer Herzfonds. Neben der Bewerbung bei Heimspielen des FK Austria Wien, wurden ebenso gezielte Imagekampagnen gestartet. Die Kampfmannschaft des FK Austria Wien ist der ideale Repräsentant und somit ausgezeichneter „Botschafter“ für das Projekt. Das Hauptziel der Fundraising-Kooperation ist die finanzielle Unterstützung der herausragenden Herzforschung am IMBA, die in Kooperation mit Ärzten der Medizinischen Universität Innsbruck erfolgt.

Das Herz ist der wichtigste Muskel in unserem Körper. Durch sein regelmäßiges Zusammenziehen wird das Blut aus dem Herzen gepumpt und durch den Körper geleitet. Wird der Herzmuskel beschädigt, kann das Herz die Gewebe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen – dann spricht man von Herzinsuffizienz (HI). Solch eine Beschädigung kann mehrere Ursachen haben, wie etwa einen Herzinfarkt. Österreichweit leiden Schätzungen zufolge rund 400.000 Menschen an einer Herzinsuffizienz und jährlich kommen zahlreiche Neuerkrankungen hinzu. 50 Prozent der Patienten mit der Diagnose HI sterben innerhalb von 4 Jahren, über 50 Prozent der Patienten mit einer „schweren“ HI sterben innerhalb eines Jahres. Rasch neue Therapiemöglichkeit zu finden ist folglich von höchster Priorität.

Lange Zeit ging die Wissenschaft davon aus, dass das menschliche Herz keinerlei Regenerationsfähigkeit besitzt. Neueste Studien zeigen jedoch, dass eine Neubildung der Herzmuskelzellen im Körper sehr wohl vorkommt. Allerdings ist dies so minimal, dass eine Herzinfarktnarbe dadurch nicht geheilt werden kann.

Auch am IMBA gelang der bemerkenswerte Nachweis, dass sich juvenile Säugetierherzen  nach einem Herzinfarkt vollständig regenerieren können. Den Wissenschaftlern fehlt nur noch jenes Puzzleteil, das hilft zu verstehen welche molekularen Prozesse bei solch einer Regeneration ablaufen. Dieses Wissen soll letztendlich auf den Menschen übertragen werden, um zukünftig geschädigte Herzmuskelzellen heilen zu können.

Die Initiative „Herz & Sport“ möchte Menschen ansprechen, denen das wichtigste Organ des Menschen wortwörtlich am Herzen liegt. Um zu verhindern das Herz-Kreislauferkrankungen weiterhin Todesursache Nummer eins in Österreich sind, müssen neue wirkungsvolle Therapiemöglichkeiten entwickelt werden. Dieses hoffnungsvolle Ziel kann aber nur durch den finanziellen Beitrag privater Sponsoren und Spender erreicht werden.

So können Sie mit Ihrer Spende helfen! 

Spendenkonto: P.S.K. 7.060.005

Kennwort: Herz & Sport

BLZ: 60000

IBAN: AT97 6000 0000 0706 0005

BIC: OPSKATWW

 

Österreichischer Herzfonds

Der Österreichische Herzfonds ist eine gemeinnützige Institution. Seit seiner Gründung im Jahr 1971 setzt er sich mit einer Vielzahl an Programmen und Projekten dafür ein, dass der Vormarsch von Herz-Kreislauferkrankungen in Österreich eingebremst wird. Neben den Schwerpunkten Forschungsförderung und Prävention umfasst das Angebot Reanimationsprogramme und die Aufstellung von Defibrillatoren, Seminare zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen, Hilfe für Kinder mit angeborenen Herzfehlern, Gesundheitschecks, Öffentlich­keitsarbeit, Ausstellungen und vieles mehr.

IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie GmbH

Das IMBA ist das größte Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Weit über Österreich hinaus hat das Institut einen exzellenten Ruf als Zentrum biomedizinischer Grundlagenforschung. Hier wurde ein Ort geschaffen voll Kreativität und Inspiration an dem Spitzenforschung passiert.

Im Zentrum der Forschung stehen grundlegende Fragestellungen aus den Bereichen Zellteilung, RNA-Interferenz, Epigenetik, sowie aus Gebieten wie Onkologie, Stammzellforschung und Immunologie. Die hieraus resultierenden Ergebnisse haben ein großes Potential, um mit Hilfe der Biomedizin schwere Krankheiten zu besiegen. 

Rückfragehinweis:

IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie
Thomas Zlabinger, MBA (Koordinator)
Thomas.zlabinger@imba.oeaw.ac.at
+43 1 790 44 - 4405

Österreichischer Herzfonds
Bärbel Kramer / Petra Scharf (Koordination)
office@herzfonds.at
+43 1 405 91 55

The Vienna Biocenter in the third district of Vienna has established itself as the premier location for life sciences in Central Europe and is a world-leading international bio-medical research center.

 

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