Ulrich Elling

Funktionelle Genetik in embryonalen Stammzellen

  • Unter Verwendung von eigens entwickelten Stammzelltechnologien kann die frühe Embryonalentwicklung in Zellen untersucht werden. Ulrich Elling und sein Team entwickeln haploide embryonale Stammzellen von Mäusen. Hinsichtlich der Aufklärung von Mechanismen, die bei der Entstehung von Krankheiten eine Rolle spielen, bietet die Verwendung dieser Zellen, neue Möglichkeiten. Haploiden Stammzellen haben gegenüber diploiden Zellen den Vorteil, dass sich jede Mutation durch Fehlen einer zweiten, gesunden Kopie direkt phänotypisch manifestiert. Die Wissenschaftler möchten Fragen beantworten wie etwa: Welche Gene sind für die Aufrechterhaltung von Stammzellen nötig? Welche Gene sind für die Differenzierung von Stammzellen zuständig? Hierfür müssen genetische Signalwege entschlüsselt werden; dies geschieht mit Hilfe von genetischen Screens basierend auf 10 - 100 Millionen Mutationen in unabhängigen Zellen.

    Zusätzlich betreut Ulrich Elling gemeinsam mit Andreas Leibbrandt die „Haplobank“.  Diese Datenbank ist ein Archiv haploider Stammzellen, die definierte genetische Mutationen aufweisen und sich zur systematischen Identifikation von Zielmolekülen für die Medikamentenentwicklung und die Analyse von Wirkmechanismen bestehender Medikamente hervorragend eignen. Über eine Onlineplattform werden diese der wissenschaftlichen Community und der Industrie entgeltlich zur Verfügung gestellt.

    Für detailliertere Informationen zur Forschung von Ulrich Elling besuchen Sie bitte unsere englische Webseite.

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    Ulrich Elling
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